ICKE – Geschichte

Ich möchte Ihnen heute einen Einblick geben, wie es zum „ICKE – Der Berliner Naschbär“ eigentlich kam, denn vieles ist meist einfacher als gedacht und wenn der Zufall dann dazu kommt, mehr als passend.

Seit dem Start von Kulinarisches Mitteldeutschland, arbeite ich mit Kerstin Utz und ihrem Mann zusammen, welche die Hofladen Utz Manufaktur in Einsdorf betreiben. Eine schier erschlagende Menge an Produkten, alle samt hausgemacht, haben die beiden im Sortiment.

Unter anderen 3 eigene Naschbären (gelb, rot & grün) und 2 Schichtfruchtaufstriche. Alle sehr lecker und von Anfang an in meinem Sortiment.

Eines wirklich schönen Sommertages im Jahr 2018 betrat eine nette ältere Dame meinen Laden. Nach etwas Smalltalk entdeckte sie im Regal die Naschbären und schaute ganz verdutzt. „Junger Mann, wissen sie, ich war letzte Woche in Berlin und habe meine Kinder besucht. Ich habe nach Mitbringsel für Bekannte hier gesucht, aber sowas…“ , sie hielt mir begeistert den Naschbären vor die Nase, „… so was bekommen sie nicht mal in Berlin.“ Völlig fasziniert fand dann auch ein Naschbär den Weg in ihre Einkaufstasche.

Die Idee, etwas für Berlin zu machen, war geboren.

Wie sie sich sicher denken können, geht natürlich nicht alles so schnell, wie gedacht und oftmals werden auch Ideen verworfen. Dann stand die WM vor der Tür und mir ging Schichtfruchtaufstrich im Bärenglas nicht mehr aus dem Kopf. Nach einem Anruf bei Kerstin Utz, ob das ginge und ihrer, verwunderten Antwort „Keine Ahnung, ob ich das ordentlich abfüllen kann. Muss ich probieren.“, standen ein paar Tage später 5 Bärengläser in den Farben schwarz, rot, gold plötzlich vor mir. „Ich hab es hinbekommen, nach etwas probieren mit der Konsistenz der Aufstriche.“ Kerstin war stolz.

Da hatte ich nun meine Idee als Produkt vor mir stehen. Heidelbeer-Erdbeer-Mango Fruchtaufstrich im Bärenglas. Was nun? Ok, es stand die Fussball WM vor der Tür, teste ich mal den WM Naschbär. Also ab an den PC, Label entwerfen, drucken und los. Was soll ich sagen, dass Ergebnis der WM für Deutschland kennen wir ja, aber die 5 WM Bären waren schnell verkauft. Schneller als gedacht.

Da kam mir wieder die Aussage der älteren Dame in den Kopf „Sowas bekommen sie nicht mal in Berlin.“ Ok, Berliner Bär… passt. Deutschland Farben… passt auch. Aber wie nenne ich den kleinen Kerl? Na klar! Berliner Schnauze sei Dank… ICKE.

Und wieder ab an den PC. Jetzt musste was her, was auffällt. So viel Berlin wie möglich, aber schick. Zu alle dem, kam in dieser Zeit auch noch die Anfrage der Standort Marketing Gesellschaft (SMG) von Mansfeld-Südharz, ob man nicht Interesse hätte, als Anbieter regionaler Produkte mit zur Grünen Woche 2019 nach Berlin zu kommen. Gut, die Antwort kann sich jetzt jeder denken. Und so nahm das Produkt „ICKE – Der Berliner Naschbär“ Form an.

Tja und jetzt? Jetzt ist er da und wartet sehnsüchtig auf seinen Auftritt auf der Grünen Woche 2019 und natürlich auf ihrem Frühstückstisch.

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