3. November 2017

Schisandra

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„Die Außergewöhnliche“ – auch als Frucht der fünf Geschmacksrichtungen bekannt. Die ursprüngliche Heimat der Schisandra ist Nordostasien.
Die ersten Berichte über ihre Kultivierung stammen aus der späten Han-Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.) Im Chinesischen wird sie auch als „Wu Wei Zi“ bezeichnet. Ein Name, der eine wohl einmalige Eigenschaft der leuchtend roten Beere offenbart:

„Das Kraut der fünf Geschmäcker“

Die Schisandra vereint alle grundlegenden Geschmacksrichtungen. Obwohl der saure Geschmack überwiegt, sind in der Schale und im Fruchtfleisch auch süße Aromen enthalten. Die Kerne zeichnen sich durch eine besondere Schärfe und Bitterkeit aus. Dazu kommt das leicht salzige aller Bestandteile. Ein wirklich kulinarisches Geschmackserlebnis, für manch einen jedoch etwas gewöhnungsbedürftig.
Im Gegensatz zu Aronia, Goji und Cranberry ist sie eine Kletterpflanze. Sie kann problemlos in unseren Gärten wachsen und ist pflegeleicht. Darüber hinaus ist die Schisandra eine attraktive, lianenartige Schlingpflanze, die auch zur Fassadenbegrünung geeignet ist.

Die frischen Schisandrabeeren können in Müsli, Joghurt, Pudding oder auch zum Verfeinern von Wildgerichten verwendet werden. Aber auch als Zusatz zu selbstgemachten Marmeladen eignen sich frische Beeren vorzüglich. In getrockneter Form ist es möglich, die Beeren in einer Pfeffermühle zu zerkleinern und den verschiedensten Speisen als Gewürz beizufügen.

Bei Vitavitee bekommen sie die Schisandra als getrocknete Beere und zerkleinert als Pulver.

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