3. November 2017

Aronia

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Die „schwarze Perle“ aus Nordamerika ist auch in unseren Gefilden seit vielen Jahren keine Unbekannte mehr. Die Aroniabeere, auch „Apfelbeere“ genannt, gehört zur Familie der Rosengewächse und stammt aus dem Osten Nordamerikas. Die erste obstbauliche Nutzung in Deutschland begann etwa um 1910. Die erbsengroßen, häufig wachsartig überzogenen und tiefschwarzen Früchte des Aroniastrauches schmecken leicht säuerlich-herb. Je nach Erntezeit, werden die Früchte immer süßer. Aber genau dort liegt die Gefahr und das Risiko. Erntereife Aroniabeeren gehören bei vielen Vogelarten zum Speiseplan. Daher ist eine termingerechte Ernte erforderlich, um die schmackhaften Beere auch tatsächlich genießen zu können.

Ein Genuss für die Augen ist die Herbstfärbung der Aroniablätter. Das unverwechselbare kräftige Rot des Laubes ist an sonnigen Tagen ein besonderer Anblick. Nicht weniger schön sind die kleinen zarten Blüten, die wie Apfelblüten aussehen. Aufgrund der späten Blütezeit Ende Mai, sind mögliche Spätfröste im Frühjahr kein Problem.

Aroniabeeren im eigenen Garten

Die Pflanze an sich ist sehr anspruchslos. Sie gedeiht auf nahezu allen Böden in unserer Region. (lehm- und sandhaltige Böden nur bedingt) Um süße und große Früchte zu ernten, sollte ein sonniger Standort gewählt werden. In Trockenperioden sollte in regelmäßigen Abständen eine Wassergabe erfolgen. Nach der Ernte können sie die Beeren frisch oder getrocknet als Zugabe in Müsli, Kuchen und andere Speisen verwenden.

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